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    8. Spieltag

    1. Mannschaft

    SF Lorch II - TSV Waldhausen 1:5 (0:2)

    Derbysieg auf den Schwingen der Ente

    Der TSV Waldhausen hat das Auswärtsderby einiger Ausfälle zum Trotz souverän gewonnen! Speziell in puncto Ornithologie ließ man die Verteidiger der Sportfreunde aus Lorch alt aussehen, bei der Entenjagd waren sie erfolglos. Schon nach 15 Minuten flatterte ein direkter Vollspannfreistoß von Manuel Entenmann unterm Lorcher Keeper hindurch ins Netz. Dies beflügelte das Waldhäuser Angriffsspiel. Kurz vor der Pause legte der TSV nach: Während die Liter auf einem entfernten Wasen direkt an den Tisch gebracht werden, nahm auf dem Goldwasen Entenmann aus gut 18 Metern Maß und verhalf dem Leder zum Flug ins Netz. Eine süß-saure 2:0-Führung für die zahlreich erschienenen Beobachter: dem Waldhäuser Gaumen mundete sie süß, den Lorchern stieß sie sauer auf.

    Gleich nach Wiederanpfiff versuchte der Gastgeber, der Waldhäuser Offensivabteilung die Flügel zu stutzen – generell keine gute Idee, schon gar nicht im Strafraum. Nach einem dortigen Foul an Entenmann, legte sich Evans Stegmaier den Ball auf den Punkt und schlenzte ihn gefühlvoll in den Winkel. 3:0, die Vorentscheidung. Doch Waldhausen war noch nicht satt und tranchierte die Lorcher Abwehr weiterhin mit gefährlichen Bällen. Entenmann sah seinen Spielertrainer René Werni von rechts in den Strafraum laufen, der schob mühelos zum 4:0 ein. Die klare Führung ließ die Waldhäuser Abwehrspieler wie Zugvögel im Winter in die gegnerische Hälfte wandern. Diesen Übermut bestraften die Sportfreunde mit einem Gegentor: ein Lorcher Stürmer verlängerte einen ohnehin schon langen Ball aus dem Mittelfeld in die Maschen. Doch der Treffer hübschte das Resultat aus Lorcher Sicht nur minimal auf. Im Fachjargon nennt man das Ergebniskosmetik. In Sachen Schönheit bot der TSV an diesem Sonntag einfach mehr als der Gegner. Allen voran Coach Werni, der aus gut 35 Metern erkannte, dass sich der gegnerische Torwart zu weit nach vorne gewagt hatte. Mit dem schwächeren, linken Fuß lupfte er das Spielutensil aus der großen Distanz gefühlvoll zum 5:1-Endstand ins Traumtor. Den Ball hatte er zuvor natürlich von Entenmann erhalten, der damit an allen fünf Waldhäuser Toren beteiligt war. Alles kein Grund zum Abheben: anders als auf dem Wasen, ließ man am heutigen Tag so manch Hochprozentiges liegen – der Sieg geht folglich, auch in dieser Höhe, in Ordnung.

    Aufstellung:
    Marco Wahl – Sven Marko, Timo Schweizer, Manuel Pail, Jannis Brüggemann – Evans Stegmaier, René Werni, Daniel D’Amico, Gianni Spadaro, Benjamin Schmid – Manuel Entenmann

    Ergänzungsspieler:
    Lukas Nusser
    Lucca Brüggemann
    Patrick Woll
    Steffen Pfeiffle
    Marco Messina
    Marco Graf

    Torschützen:
    0:1 - Manuel Entenmann
    0:2 - Manuel Entenmann
    0:3 - Evans Stegmaier
    0:4 - René Werni
    1:5 - René Werni

    Reserve

    Die Reserve hatte am 8. Spieltag spielfrei.