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Handball

Liebe Handballfreunde, verehrte Zuschauer, Werbepartner, Gäs-te und Mitglieder der Handballabteilungen Lorch, Alfdorf und Waldhausen.

Handball ist Mann gegen Mann, Frau gegen Frau. Einen Angriff über den Rückraum durch die geg-nerische Abwehrkette hindurch zumTor zu wagen, meistens mit zwei am Trikotreißenden 90 Kilo schweren Abwehrspielern im Gepäck, die wie Kletten an einem hängen, ist in SachenMutproben im Sport ganz weit oben angesiedelt.
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“
Lautete das Motto der Jungs um den damaligen Nationaltrainer Heiner Brand – und mit dem Sieg verschafftesich die Mannschaft Kultstatus. Den dann die nächsteGeneration 2016 mit dem unerwarte-ten Titel des Europameisters krönte. Doch nicht nur bei Jungen und Männern ist Handball populär – auch bei Frauen steht dieTeamsportart hoch im Kurs.
Schließlich wurde Handball ursprünglich als Frauensport konzipiert – als Gegenpol zum „hartenMän-nersport“ Fußball. 1915 hatte der Oberturnwart Max Heiser zu diesem Zweck dasMädchenspiel „Tor-ball“ entworfen. Dabeigriff er auf erste Regel zurück, die der Däne Holger Nielsen 1906 aufgeschrie-ben hatte, als sich aus verschiedenen, teilweise bereits inder Antike bekannten Vorläuferspielen, erstmals ein Spiel entwickelte, bei dem ein Ball in ein Tor geworfen wurde. Im Jahr 1919, zwei Jahre nach der Umbenennung in „Handball“, gab der Turnlehrer Carl Schelenz dem Spiel seine heutige Form als körperbetonten Sport,allerdings damals noch als Feldhandball. Erst die Skandinavier trieben die Entwicklung vom Handball zum vornehmlichen Handballsport aufgrund widriger Wetterverhält-nisse voran.
Einen Höhepunkt des Zuschauerzuspruchs erreichte der moderne Handball durch die WM 2019 in Dänemark und Deutschland. Ebenso wurde hierdurch die Vermarktung des Handballsports insge-samt stark gefördert. Leider kann man die Spiele der Handballbundesliga nur im Bezahlfernsehen mitverfolgen. Ein Manko unserer Zeit, weswegen einer breiteren Öffentlichkeit die Attraktivität dieses Sports verwehrt bleibt.
Herzlich Willkommen zu den Heimspielen in der Schäfersfeldhalle in Lorch.
Nachdem die Sporthalle in Alfdorf seit Mai renoviert wird, finden alle Spiele der Aktiven Männer und Frauen sowie von allen Jugendmannschaften weiblich und männlich in Lorch statt. Zudem befindet sich eine neue Trainingshalle im Bau. Extrem zeitaufwendig war dadurch auch die Spielplan – Erstel-lung für die Saison 2019/2020. 22Mannschaften mussten in einer Halle untergebracht werden. Vielen Dank an Erich Fritz vom TSV Alfdorf und Dietmar Haug vom TSV Waldhausen für ihre Arbeit.
Für die weibliche Spielgemeinschaft Alfdorf, Lorch,Waldhausen kurz WSG ALLOWA verlief die Saison 2018/2019 sehr erfolgreich.
Das Trainerteam um Tim Kutschera realisierte schon frühzeitig, nachdem Abstieg aus der Württem-bergliga Nord, den Klassenerhalt in der Landesliga Staffel 2. So freute man sich am Ende der Saison über den 2. Platz und dem Titel des Vizemeister. Leider gab es keine Relegationsspiele mehr um den Aufstieg zur Württembergliga.
Eine souveräne Rückrunde in der Bezirksklasse Rems–Stuttgart spielte die 2. Frauenmannschaft ohne Punktverlust und wurde noch Dritter (nachdem sie nur den vorletzten Platz in der Hinrunde belegten).
Im letzten Spiel der Kreisliga A erspielte sich die 3. Frauenmannschaft die Meisterschaft der Kreisliga A. Für die neue Saison übernimmt vorläufig Diana Schamberger das Zepter der Frauen 3.
Auch die weiblichen Jugendmannschaften fuhren Erfolge ein. Die weibliche Jugend A wurde in der Bezirksliga dritte. Die weibliche Jugend B und C wurden Meister der Bezirkskasse. Die weibliche Ju-gend E 4+1 wurde Staffelsieger der Staffel 3.
Erfreulich ist der Zuwachs einer Seniorinnen – Mannschaft Ü30 die im Bezirk Enz–Murr in zwei Staffeln ihren Sieger suchen werden. Trainer wird noch gesucht.
Nach einer intensiven Vorbereitung aller Mannschaften kann es kaum jemand erwarten dass es end-lich losgeht.
Vier Frauenmannschaften und sechs Jugendmannschaften schickt die WSG ins Rennen.
Neu dabei ist eine F–Jugend. Die F–Jugend ist eine Klasseneinteilung der zweitjüngsten Gruppe von Jugendsportlern die in der Regel 7–8 Jahre alt sind.Selbstverständlich gehören auch die Kleinsten, aus der zwischenzeitlich mit 30 Kindern belegten Minigruppedazu.
Unzählige Stunden an Betreuung und Tätigkeiten sind erforderlich. Deshalb möchten wir uns an die-ser Stelle bei allen ehrenamtlichen Helfern, auch bei denen, die so oft im Hintergrund zum Wohle unserer Abteilungenbeitragen recht herzlich bedanken.
Unser Dank gilt auch in besonderem Maße unseren Werbepartnern, Sponsoren und Förderern, die sich in diesem Saisonheft sowie auf Trikots und Trainingsanzügen mit Spenden oder auf eine andere Art und Weise beteiligen. Dank gilt auch dem Förderverein „Handballim TSV 1884 Lorch e.V.“ und den Mitarbeitern der Stadtverwaltung Lorch.
Selbst bei größtem Vereinsengagement sollte immer die Fairness gegenüber den gegnerischen Mannschaften, den mitgereisten Zuschauern und vor allem gegenüber den Schiedsrichtern beibehal-ten werden.
Allen Spielerinnen und Spielern wünschen wir viel Erfolgund eine verletzungsfreie Saison.
Den Zuschauern wünschen wir spannende und faire Spiele

TSV 1921 Alfdorf HandballTSV Lorch 1884 e.V. Handball